Die EU-Kommission tut es jetzt der FTC aus den USA gleich und untersucht ob der Verzicht auf Flash auf iPhone und iPad gegen europäische Wettbewerbsregeln verstösst.
Apple hatte bereits bei der ersten iPhone Generation seinen Standpunkt in Bezug auf Flash erklärt: Der Verzicht ist ein Schutz der Benutzer da in den Augen von Steve Jobs und Co. Flash eine unzulängliche Software sei und die Benutzer davor geschützt werden müssten.
Die Fan-Gemeinde hatte dies in der Zwischenzeit zähneknirschend akzeptiert – trotz der landläufigen Meinung dass die Problematik die Gier von Apple sei. Schliesslich könnten die meisten iTunes Inhalte via Flash auch gratis für das iPhone und iPad erhältlich sein.
Des Weiteren ist den EU-Wettbewerbshütern auch die Politik des Appstores ein Dorn im Auge – hier herrscht in der Meinung vieler Willkür bei der Auswahl der angebotenen Applikationen. Auch OSO hatte bereits letztes Jahr vergeblich versucht eine Applikation im Appstore unterzubringen. Die EU-Kommissarin Neelie Kroes ist mit der Aufgabe betraut und hat bereits in der Vergangenheit mit Milliardenstrafen beispielsweise gegen Intel auf sich aufmerksam gemacht.

